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Was sind die perfekten Lagerbedinungen für Wein?

konstant: kühl, dunkel, feucht

 

Die Lagerbedingungen von Weinflaschen haben einen elementaren Anteil an der Geschwindigkeit der Reifung des Weines. Dementsprechend ist es erstmal wichtig zu fragen wie lange die jeweiligen Flaschen gelagert werden sollen.  

 

Heutzutage kann man auch wunderbar gereifte Tropfen käuflich erwerben. Manche Händler und einige Weingüter haben sich darauf spezialisiert perfekt gereifte Weine auf den Markt zu bringen. Und Weinflaschen die zum Köpfen innerhalb der nächsten Wochen verstaut werden sollen sind recht anspruchslos. Nicht über 25°, nicht unter 2. Besser dunkel.

 

Jedoch gibt es nicht wenige hochklassiger Weine mit außergewähnlicher Qualität, die nach Lagerung verlangen und viele Liebhaber, die großes Interesse an der richtigen Lagerung ihrer Weine haben.

 

Bei Schätzen die mehr als ein paar Monate lagern und in Würde reifen sollen, empfehle ich die Lagerung

 

  1. liegend ohne Bewegung oder Erschütterungen
  2. in Dunkelheit
  3. bei konstanter Temperatur (6-12 °C)
  4. und einer Luftfeuchtigkeit von 70-80% 

 

Am besten lagert man seine Weine in einem dunklen, temperaturbeständigen Raum, der ausreichende Luftfeuchtigkeit aufweist. Ein alter Kartoffelkeller eignet sich meist perfekt.
Hast Du diesen nicht zur Verfügung, denk über einen klimatisierten Weinschrank nach. Jedoch sind auch konstante Vibrationen der Reifung auf Dauer nicht zuträglich. Alternativ kann man natürlich auch im Garten ein tiefes Loch graben, oder die besten Flaschen im nahe gelegenen See versenken. Versiegelt in einem wasserdichten Behältnis versteht sich; und mit Boye, um die Pullen auch wiederzufinden. Spaß beiseite. Werden Sie kreativ und schauen Sie das die Bedingungen so nahe wie möglich an den idealen Voraussetzungen sind.

 

Und beten Sie, dass wenn die Flaschen wieder hervorgeholt werden, sich keine Weinfehler zeigen.

 

Allgemein gilt

Wein ist zum Trinken da. Zum Genießen. Um sich zu begegnen. Er kann den Geist beflügeln, sollte aber nicht "tot- diagnostiziert" werden. Es lenkt vom eigentlichen Zweck ab, dem Genuss des Erlebten und der Begegnung mit der Welt um sich herum. Das ist nur etwas für (sich selbstüberschätzende) Dampfbläser, die sich selbst gerne reden hören, oder (b) alte Leute (meist Herren), die vermeintlich alles erlebt haben. Sommeliers sind natürlich davon ausgeschlossen, immerhin ist es ihr Beruf Geschichten zu erzählen und Weine en Detail zu analysieren.

 

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