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Messeauftritt mit Mehrwert

Machen Sie das Beste aus Ihrer Investition!

 

 

 

Messen sind hektisch. Jeder Aussteller buhlt um die Gunst der Kunden. Dabei prallen Unmengen an Eindrücken auf den Besucher ein. Das Resultat: Die Schwellenwerte steigen rapide an.

 

Um diesen Fakt zu umgehen, fokussieren sich seit Jahren viele erfolgreiche Unternehmen darauf Ihre Marke nicht nur auf der Messe, sondern auch im Rahmenprogramm zu positionieren. Denn wenn der hektische Geschäftsalltag zu Ende geht und die Spannung langsam abfällt, kann man bestehende Kundenkontakte am Besten pflegen und neue aufbauen.

 

Wenn es richtig gemacht wird, kann man hierbei neben Marken-Wiedererkennung und Marken-Wahrnehmung einen weiteren hilfreichen Effekt beobachten, den man in der Kommunikationspsychologie auch „emotional bonding“ nennt. Wenn die Laune gut ist, die Stimmung entspannt und die Hemmschwellen langsam sinken, hat man auch bei dem gestressten Messebesucher wieder die Chance sich in das Gedächtnis des (potentiellen) Kunden zu schleichen und mit kleinen Gesten und außergewöhnlichen Aktionen seine positiv besetzte Marke zu hinterlassen.

 

Grundvoraussetzung für solche Effekte sind, dass man die Situation auf ein ganz persönliches Level runterbringt und das Geschäftliche quasi im Subtext mitschwingt.

 

Eines von vielen möglichen Beispielen, dies zu bewerkstelligen, möchte ich Ihnen in der folgenden Anekdote aufzeigen.

 

Denn bei diesem Thema erinnere ich mich sehr gerne an einen Messebesuch in Düsseldorf zurück. Der erste Tag war schon stressig. Der zweite Messetag noch deutlich anstrengender. Den ganzen Tag hetzte ich mit einem Mitarbeiter im Schlepptau von Termin zu Termin. Der Letzte war um 17:30. Es war der erste persönliche Kontakt zu Vertretern dieser Firma.

 

Die Vorfreude auf das was kommen sollte schien auch bei unserem Gesprächspartner so langsam den hektischen Tag vergessen zu machen. Er empfing uns mit offenen Armen und führte uns an seinen kleinen Tisch. Dort erwartete uns vorerst die Standardausstattung. Soweit, so ordinär.

 

Wir setzten uns, er auch. Nach kurzer Entschuldigung zog er eine kleine Kiste mit Ornament auf dem Deckel unter dem Tisch hervor. Er zog sich die Schuhe aus und bat uns es ihm gleichzutun. Wir schauten recht verdutzt und zögerten. Doch als er die Kiste aufmachte und uns warme, angenehm duftende Handtücher entgegen dampften, waren auch wir schnell überzeugt. Alleine das Schuheausziehen war eine Wohltat. Die warmen, wohlriechenden Handtücher wirkten wie ein Segen. Die benutzten Handtücher verschwanden schnell in einer anderen Box. Und er reichte uns dicke (gebrandete) Hotelschlappen. Die Boxen verschwanden wieder aus dem Sichtfeld. Nun saßen wir da. Den Tag noch in den Knochen, aber mit frisch gewaschenen, wohlig warmen Füßen.

 

Meiner Meinung nach eine wundervolle Methode um uns in den Moment zu bringen und uns dem Genuss wieder zugänglich zu machen. Wir waren nicht die einzigen an diesem Stand denen es so ging. Bei allen war erst eine vornehme Zurückhaltung zu beobachten, dann ein Ruck und eine deutlich zu sehende Zufriedenheit auf den Gesichtern, wie ich sie auf Messen selten beobachtet habe. Alle waren urplötzlich entspannt. Auch die, die sich nur die Hände und das Gesicht mit den Handtüchern abgetupft hatten.

 

Danach widmeten wir uns dem Geschäftlichen, das zwischendurch immer mal wieder durch (sehr) kleine, aber perfekt abgestimmte Häppchen ergänzt wurde. Wir waren im Himmel, sofern das in so einem Umfeld möglich ist.

Da nicht nur der persönliche Kontakt und der angenehme Rahmen, sondern auch die Produkte qualitativ überzeugten, orderten wir ganz nebenbei mehr als wir geplant hatten.

Und waren dabei hochzufrieden!

 

Hieraus entwickelte sich auf Grund der hochprofessionellen, dabei sehr persönlichen Folgekontakte und hohem Grad an Zufriedenheit mit den Produkten, eine für beide Seiten gewinnbringende, langanhaltende Geschäftsbeziehung. Es erfolgte eine enge Kundenbindung.

 

Die (fast) neiderfüllten Blicke der vorbei schlenderten Messebesucher und auch meine rückblickende Auffassung dieses Erlebnisses gaben mir die Bestätigung, dass dies vermutlich einer der besten Wege ist um die Kosten für einen Messestand effizient zu nutzen. Denn so viele entspannte, gutgelaunte Gesichter gab es an keinem anderen Stand dieser Messe, und das Markensymbol, das über den zufriedenen Gesichtern prangte bekam eine außergewöhnlich starke Strahlkraft. Noch immer, wenn ich dieses Symbol sehe, bekomme ich ein wohlig warmes Gefühl.

 

Diese Anekdote verdeutlicht mehrere Aspekte, die für einen wirklich erfolgreichen Messestand von nöten sind:

 

  1. Es gilt sich von Mitbewerbern abzuheben – besonders in einem sehr umkämpften Markt.

     

  2. Stecken Sie genaue Ziele für Ihren Auftritt.

     

  3. Passen Sie Ihre Kommunikationsstrategie diesem Ziel an, sei es Markenerkennung, Markenwahrnehmung, Neukundengewinnung, oder Kundenbindung.

     

  4. Verdeutlichen Sie Ihre Markenbotschaft durch passende, kreative Aufmerksamkeiten.

     

  5. Ihre Persönlichkeit gewinnt dann, wenn sie nicht für jeden ist, sondern sich vorallem ihre Zielgruppe damit identifizieren kann.

     

  6. Bringen Sie ihre (potentiellen) Kunden auf eine persönliche Ebene.

     

  7. Es braucht die richtige Mischung aus Druck und Zugfaktoren. Zuviel Druck wirkt abschreckend, bei zu wenig Zug verpuffen die Bemühungen.

     

  8. Liefern Sie Ihre Versprechen! Das persönliche, professionelle Follow-up eines Messebesuches ist das A und O für eine feste Kundenbindung.

 

 

 

 

deinSommelier.de hilft Ihnen das beste aus Ihrem Messeauftritt zu machen. Mit viel Erfahrung, Fingerspitzengefühl und Kreativität bilden wir seit Jahren erfolgreiche Kundenbeziehungen.

 

Eine kurze Übersicht über unsere Messe-Service finden Sie hier.

 

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