TasteIT.online
TasteIT.online

Wein und geistige Gesundheit

Die Definition von Glückseligkeit ist: „Leicht Einen sitzen und keine Termine.“

Dies sind die berühmten Worte eines der bekanntesten deutschen Säufer des letzten Jahrhunderts. Die Worte stammen von dem beliebten Entertainer Harald Junke. Auch wenn er damit nicht ganz unrecht hatte, hatte er rückblickend wohl zu wenige Termine und zu häufig einen Sitzen. Immerhin hat sich der gute Mann totgesoffen. Ist also im Kontext dieses Textes also eher ein Negativbeispiel. Jedoch hat sich Harald Junke nie über Depressionen, fehlende soziale Kontakte oder Einsamkeit beschwert. Somit war es der negative Einfluss des Alkohols der ihn nach glückerfülltem Leben niederstreckte.

 

Bei der Untersuchung des ‚Französischen Paradoxon‘ kam erst kürzlich heraus, dass die wichtigsten Faktoren für ein langes Leben neben viel Bewegung an frischer Luft und ausgewogener Ernährung vor allem bei engen sozialen Kontakten zu suchen ist. Das ‚Französische Pardoxon‘ deutete darauf hin, dass Menschen im Mittelmeerraum, die mehr Alkohol (besonders Wein) tranken und fette Speisen zu sich nahmen, trotzdem länger lebten. Das es der Wein war, der den Menschen dort das längere Leben verlieh ist somit vom Tisch, denn es sind wohl tatsächlich die sozialen Kontakte die den Ausschlag hierfür geben.

 

Soziale Kontakte. So so. Meine Erfahrungen dazu:

 

Wer sich dem Wein mit Hingebung widmet, der kann nicht umhin zu genießen. Wer genießt, strahlt. Wer strahlt verbreitet positive Energie und zieht andere zwangsläufig an. Somit sind die Voraussetzungen für die Schaffung sozialer Kontakte prinzipiell durch den Genuss von Wein besser als ohne. Jedoch nur als Mittel zum Zweck, nicht des Selbstzweckens willen. Wird das Weintrinken zum Selbstzweck, dann verlieren sich die Positiveffekte auf das soziale Gefüge auch schnell wieder. Im schlimmsten Fall führt es sogar zum Gegenteil und soziale Kontakte verlieren sich auf Grund von andauernder Zerstreuung. Wieviel Wert ein Lachen, wieviel Nutzen allgemeine Zufriedenheit im Sinne der geistigen Gesundheit hat mag ich nicht zu sagen, geschweige denn wissenschaftlich zu belegen, doch ich gehe davon aus, dass es alles andere als unwesentlich ist.

 

Dementsprechend hier nochmal ein grundsätzlicher Hinweis, der einem bei der Abschätzung hilft wieviel und was man trinken soll um die geistige Gesundheit zu fördern: Trinke nur das, was du vollends genießen kannst. Trinke davon nur so viel, wie du es vollends genießen kannst. Höre auf deinen Körper und lass dich von dem maßlosen Teufelchen auf deiner Schulter nicht irreführen. Werden diese Grundsätze beachtet, gibt es keinen Grund warum man es nicht auch mal krachen lassen könnte.

Wer mehr zu dem Thema Genuss wissen will, der sollte unsere Genuss-Schule besuchen, oder eines unserer erfolgreichen Seminare für Genießer.

 

An dieser Stelle muss ich auf den Artikel Wein und Gesundheit hinweisen, bei dem die Thematik in größerem Detail beleuchtet und auch die Auswirkungen auf den Körper ausgiebig besprochen werden.

 

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
Impressum

 

Alle Rechte an Konzept und Texten liegen bei Jochen Kramb

Anrufen

E-Mail